„Anstoßen, verhandeln, ermöglichen“

Dezember 2025

Roman Bündig blickt auf ein Vierteljahrhundert bei der SV SparkassenVersicherung zurück. Im Interview mit dem SV MaklerBlog beschreibt der Senior Executive Manager in der Filialdirektion Großmakler seine beruflichen Stationen, die Vorzüge seiner Arbeit und die Veränderungen, die er begleitet hat. 

 

Welcher Weg hat Sie zur SV geführt und wie hat er sich innerhalb der SV fortgesetzt?

1990 startete ich meine Ausbildung beim HDI in Mainz. Mein erster Chef holte mich – da war ich noch Azubi – in seine Abteilung, Sach-Industrie. 1997 wechselte ich vom HDI zur R+V. Dort habe ich als Firmenkundenberater im Bankenvertrieb Neukunden akquiriert sowie die Generalagenten bei der Betreuung ihrer Gewerbekunden unterstützt. Anfang 2000 – bei einer Jubiläumsveranstaltung – traf ich meinen ersten Chef wieder.  Am 1. November 2000 startete ich in der SV dann als Technischer Kundenbetreuer. Nach zwei Jahren wurde ich zum Underwriter Sach-Industrie. 2005 ergriff ich die Chance, mich als Gruppenleiter in diesem Bereich weiterzuentwickeln. 2009 zog es mich dann aber wieder in den Vertrieb, damals zur Betreuung von Gewerbemaklern in der Filialdirektion Kassel. Im Rahmen einer strukturellen Veränderung innerhalb der Maklerdirektion wurde ich 2012 dann zum Betreuer von Großmaklern und Inhouse-Brokern.  

 

Wie kann man sich den Arbeitsalltag eines Senior Executive Managers in einer Filialdirektion vorstellen?

Anstoßen, verhandeln, ermöglichen. In erster Linie sehe ich mich als das Gesicht der SV beim Vermittler. Alles genau zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Wir leiten Geschäfte ein, haben dabei klare Ziele und täglich unterschiedlichste Aufgaben zu erfüllen. Diese sind nicht immer nur vertrieblicher Natur, irgendwie sind wir immer im Boot. Wir unterstützen zum Beispiel unsere Innendienst-Kollegen bei festgefahrenen Sachverhalten oder bei Schäden in allen Geschäftsbereichen, gleisen Rahmenverträge auf, besprechen Portfolioübernahmen und vieles mehr. 

 

Was macht Ihre Zielgruppe der Groß- und Inhouse-Broker besonders?

Ich würde sagen, es ist der Anspruch, den diese Häuser an uns haben. Beinahe täglich spüre ich, wie anspruchsvoll das ist, insbesondere in der internen Kommunikation der Themen. 

 

Welche Aspekte Ihres Berufs mögen Sie am liebsten?

Ganz klar: die Zusammenarbeit mit den SV-Kollegen. Ich habe das große Glück, in allen Bereichen und Ebenen gut vernetzt zu sein, und das Gefühl, dass die Art und Weise, wie ich meine Aufgabe erfülle, auf allen Ebenen wertgeschätzt wird. So kommt es, dass wir noch nie ein Problem nicht lösen konnten, das halte ich für sehr besonders. Und bei der Lösung stehe am Ende ja nicht ich im Vordergrund, sondern die SV als verlässlicher Partner.

 

Was hebt den SV-Service für Großmakler und Inhouse-Broker vom Wettbewerb ab?

Gerade bei diesen Vermittlern haben wir im Haus durchgängig erfahrene Kollegen am Start, das halte ich für einen sehr großen Benefit. Wenngleich ich die Veränderungen auf beiden Seiten – damit meine ich maßgeblich den demografischen Wandel – mit einer gewissen Besorgnis beobachte.

 

Wenn Sie auf Ihre nunmehr 25 Jahre bei der SV zurückblicken: Wo gab es die stärksten Veränderungen? 

Die SV hat sich zu einem seriösen und verlässlichen Partner der Industrie und der Konzerne entwickelt – und die nächsten Meilensteine sind bereits in Sichtweite. Weiterhin in der internen Wahrnehmung des Maklervertriebs. Wir wurden früher auch schon mal als „sonstiger“ Vertriebsweg bezeichnet. Das hat sich mittlerweile deutlich geändert. Mir ist aber wichtig, dass wir bei all dem nicht vergessen, welche Auswirkungen unser Wachstum jetzt schon hat – besonders aber mittelfristig noch haben wird.  

 

Worauf freuen Sie sich beruflich – sowohl als Teil der SV-Gemeinschaft als auch persönlich?

Ich glaube, ich bin in dem, was und auch wie ich es tue, angekommen. Die Mannschaft ist dynamisch, offen, das macht mir viel Spaß. 

 

Was bereitet Ihnen abseits der Arbeit Freude?

Im Sommer bin ich gerne mit dem Mountainbike oder dem Motorrad unterwegs. Die regelmäßigen Besuche im Fitnessstudio tun meinem Rücken gut, und das macht tatsächlich Spaß.